Männermedizin
Männer:
- funktionieren
- sind stark und gesund
- verdrängen Krankheiten und krankmachende Faktoren
- lassen Gefühle und Schwächen kaum zu
- haben wenig Vertrauen zum Arzt
- haben keine Zeit
- schätzen psychische Gesundheit geringer als körperliche
- kennen die folgenden Themen nur als Schwächezeichen: Beziehungs- und Sexualprobleme, persönliche Niederlagen
Obwohl die Lebenserwartung von Männern im Vergleich zu den Frauen ca 8-10 Jahre kürzer ist, gehen trotzdem Frauen 4-5 mal häufiger zum Arzt als Männer. Gründe für das frühere Sterberisiko bei Männern sind zu suchen in Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfällen, Leber- und Infektionskrankheiten wie Aids etc.. Desweiteren besteht eine erhöhte Suchtgefahr für Alkohol und Drogen, aber auch Suchterkrankungen im Verhaltensbereich wie Arbeits- und Computersucht oder in der Sexualität kommen bei Männern häufiger vor.
Zudem trägt die stärker ausgeprägte Gewalt- und Risikobereitschaft zur erhöhten Verletzungs- und Unfallhäufigkeit bei. Stress und Burnout tun dann noch ihr übriges. Aus diesen Gründen ist es mir ein besonderes Anliegen, für diesen bisher so vernachlässigten Bereich der gesundheitlichen Vor- und Fürsorge durch Wahrnehmen des eigenen Körpers, der eigenen Psyche und entsprechender Signale und durch Check-ups zu sensibilisieren, damit auch Männer gesunder und glücklicher älter werden ("Well-Aging").




















